3 Fragen an ...

... ACHIM IHRIG

Achim Ihrig ist Mitglied der Geschäftsleitung der DIRINGER & SCHEIDEL Unternehmensgruppe (D&S) und verantwortlich für den Dienstleistungsbereich. Dass D&S weit mehr kann als bauen, weiß Mannheim spätestens seit der Eröffnung des Quartiers Q 6 Q 7. CARPET ROUGE hat bei Achim Ihrig nachgefragt:

Foto: DIRINGER & SCHEIDEL UNTERNEHMENSGRUPPE

Man kennt DIRINGER & SCHEIDEL als Bauunternehmen und Bauträger. Was tut das Unternehmen denn sonst noch?

Achim Ihrig: Unser Kerngeschäft ist das Bauen, aber wir betreiben zum Beispiel auch Hotels, Pflegeheime, Betreute Seniorenwohnanlagen und nun auch Shopping- Malls. Die meisten Einrichtungen wurden von uns zuvor entwickelt und schlüsselfertig errichtet. Beispiele sind das Stadtquartier am Lanzgarten und das LanzCarré in Mannheim-Lindenhof, in dem sich jeweils eine Senioreneinrichtung aber auch eines unserer Hotels befindet.

 

Warum hat DIRINGER & SCHEIDEL sich diese Geschäftsfelder erschlossen und ist – wie es scheint – da richtig groß eingestiegen?

Achim Ihrig: Wir haben bereits vor über zwei Jahrzehnten begonnen, unseren Dienstleistungsbereich aufzubauen, zunächst als Ergänzung des technischen Bereichs. Als Erstes kamen hier die Hausverwaltung und das technische Gebäudemanagement hinzu. Aber es geht eben um mehr: Gutes Bauen ist eine Sache. Dass mit und in den Gebäuden tatsächlich etwas Gutes passiert, die andere! Wir entwickeln bereits in einer frühen Phase unserer Projekte die passenden Konzepte für den Betrieb, beschäftigten uns also intensiv mit dem jeweiligen Standort. Deshalb ist Q 6 Q 7 auch kein geschlossenes Einkaufscenter, sondern die Menschen können hier zwischen Planken und Münzplatz flanieren. Und dass dies auch so bleibt, garantieren wir als Betreiber von Q 6 Q 7.

 

CARPET ROUGE ist ja ein Magazin für Kultur, Lifestyle und Kino. Betreiben Sie auch Einrichtungen, die mit unserem Thema etwas zu tun haben?

Achim Ihrig: Beispiele gibt es schon. Neben der ROOF-Bar im Radisson Blu Hotel haben wir im Quartier Q 6 Q 7 mit dem „Café BRUE“ einen neuen Hotspot für Kaffeeliebhaber in der Mannheimer Innenstadt geschaffen. Unser Tochterunternehmen betreibt es, Partner ist eine Mannheimer Rösterei. Um mich inspirieren zu lassen, bin ich nach Wien geflogen und habe mir die dortige Kaffeehaus-Kultur angeschaut. Ich kam mit guten Ideen im Gepäck zurück, die dann in unser auf Mannheim abgestimmtes Café- Konzept eingeflossen sind. So heißt das Café „BRUE“, weil der Kaffee hier von einem geschulten Barista aufgebrüht wird. Ich stelle mir vor, dass auch Mannheimer Cineasten dort erstmal gemütlich einen Kaffee trinken und sich dann im Cineplex Planken – quasi gegenüber – ihren neuesten Lieblingsfilm anschauen. Ich werde das auf jeden Fall wieder so machen, wenn der nächste für mich interessante Blockbuster dort läuft.