3 Fragen an ...

... THOMAS STECKENBORN

Manche Lebensläufe lesen sich wie nicht asphaltierte Pisten. Thomas Steckenborn (53) hat so einen Lebenslauf: Gebirgsjäger, Asienreisender, Betriebswirt, erfolgreicher Unternehmensgründer, Aufsichtsrat der Medienund Filmgesellschaft Baden-Württemberg, engagierter Regionalvorsitzender des Verbandes DIE FAMILIENUNTERNEHMER Metropolregion Rhein-Neckar. Motorsport mit der „schnellsten Bewerberrunde“ und Wassersport als Kick, Reisen abseits des Normalen und Urlaub als kreative Pause. Sein Unternehmen heißt CEMA und macht IT-Lösungen, Beratung, Projekte und Service. Darin ist die CEMA richtig gut und gehört mit 10 Standorten und einem IT Service Center zu den 50 größten Systemhäusern in Deutschland.
CARPET ROUGE hat Thomas Steckenborn nach der Zukunft des Kinos gefragt.

Foto: CEMA

Gibt einer wie Sie, der mit den neuen Technologien rund um das Internet sein Geld verdient, dem Kino noch eine Zukunftschance?
Thomas Steckenborn:
Auf jeden Fall. Denn die neuen Technologien werden dem Kino ganz neue Zukunftsperspektiven eröffnen. Das Kino der Zukunft wird interaktiv sein und damit hat das Kino sogar eine ganz fantastische Zukunft, wenn die Kinobetreiber die Zeichen der Zeit erkennen.

Soviel Begeisterung müssen Sie genauer erklären. Worin liegen die Chancen für das Kino im angebrochenen Jahrhundert?
Thomas Steckenborn:
Heute ist es möglich YouTube-Formate und Produktionen mit Minimalaufwand auf die große Kinoleinwand zu bringen. Und was wir mit den Flug-Drohnen alles für Bilder und Storys bekommen werden, kann ich mir kaum ausmalen. Die neuen Technologien werden immer leistungsstärker und zugleich preiswerter. Das wird noch mehr Kreativität freisetzen als heute schon im Internet zu sehen ist. Diese ganze Kreativität auf Großleinwand und mit Kino-Akustik: Was für Erlebnisse kommen da auf uns zu, das wird unschlagbar. Das Erlebnis „Kino“ ist für sich genommen schon geil: riesige Bilder, toller Sound, Popcorn links, Popcorn rechts. Bier in der Hand, Gänsehaut im Rücken. Die neue Technik wird ein Potential erschließen, dessen Produktion immer weniger kostet und zugleich technisch immer mehr kann. Interaktionen zwischen Publikum und Großleinwand, das alles wird möglich und wird kommen. Das Kino wird ein gigantischer Erlebnistempel, in dem ganz viel passiert. Wenn das keine Zukunftsperspektive ist.

Was ist Ihr Lieblingsfilm und was sehen Sie sich unbedingt demnächst im Kino an, wenn sich die Zeit rausschwitzen lässt?
Thomas Steckenborn:
Ich liebe Aktion-Filme, Spannung und Qualität - technisch und künstlerisch. Meine Lieblingsfilmesind „Der Duft der Frauen“ mit Al Pacino und die Trilogie „Herr der Ringe“. Mein nächster Film im Kino wird allerdings einer der guten Kinderfilme sein, die regelmäßig ins Kino kommen. Denn da gehe ich mit meinem kleinen Sohn rein. Und auf diesen gemeinsamen ersten Kinobesuch freue ich mich schon sehr.

Die Fragen stellte Herbert W. Rabl