Frauenschwarm Tom Beck im Interview

DIE SACHE MIT DEM RUHM

Die Mannheimer Kinos sind immer wieder ein willkommener Zwischen-Stop für Stars on tour. Hier ist das Publikum begeistert, die Säle sind voll und die Kino-Organisation trägt ihre Stars auf Händen. Neulich schauten Milan Peschel, Tom Beck und Axel Stein vorbei, sprachen über die deutsche Komödie „Männertag“ und waren von der Junggesellen-Abschiedsatmosphäre des Films noch sichtlich infiziert. Launige Antworten bei einem Bierchen waren angesagt. Ganz offensichtlich sind die Drei während der Dreharbeiten Freunde geworden.

Foto: Maria Schumann

In der Lounge des frisch renovierten CinemaxX war für kurze Minuten auch ein Gespräch über Ruhm und den Umgang mit Berühmtheit möglich. Seit seinen Auftritten in „Alarm für Cobra 11“ (2008 bis 2013) hat Tom Beck viele Mädchen-Herzen im Sturm erobert und feiert Erfolge auf der Leinwand. Doch der heute 38-jährige kennt den Ruhm. Er steht als Front-Sänger auch mit eigenen Liedern und Texten seit Jahren auf der Bühne.

Wie hat sich das ergeben, dass Tom Beck und Milan Peschel zusammen in „Männertag“zu sehen sind?
Tom Beck: Ich hab' mal das große Vergnügen gehabt, mit Milan Peschel 2013 eine kleine Rolle spielen zu dürfen in dem Film „Irre sind männlich“. Und da kam einer der Produzenten mit dem Buch zu dem Film „Männertag“ auf mich zu.

Wie lebt sich‘s damit, ein Shooting-Star und Frauen-Schwarm zu sein?
Tom Beck: Sehr gut. Also Frauen-Schwarm ist ja das eine und Fan-Pflege ist das andere. Ich bin schon da hinterher, dass ich auf die Leute eingehe. Ich seh‘ teilweise Gesichter von Leuten, die schon vor fünf oder sechs Jahren auf meinen Konzerten waren. Manchmal treffe ich Leute, die schon auf 50 Konzerten von mir waren. Von daher sindmir solche Kontakte sehr wichtig und ich pflege das auch und ich nehme mir da immer auch Zeit.

Und die Sache mit dem Frauen-Schwarm?
Tom Beck: Das Frauen-Schwarm-Gedings, das kann ich ja nicht beeinflussen. Im Zweifel ist es eher schmeichelhaft für mich und ich freu‘ mich drüber.

Hat man da noch ein Privatleben?
Tom Beck: Das geht uns ja allen so. Ich bin da ja nicht der einzige. Das gehört auch dazu, irgendwie. Wenn ich unerkannt bleiben wollte, wenn ich mir‘ nen Burger kaufen wollte, müsste ich mich vielleicht verkleiden.

Und dazu hast Du keine Lust
Tom Beck: Die Frage ist: Will ich das? Kann ich damit umgehen, wenn Leute sagen: Können wir kurz mal ein Foto machen? Und das kann ich halt.

Der Ruhm ist kein Problem?
Tom Beck: Nöö. Ist ja auch schön. Den Leuten macht man eine Freude mit einer kleinen Geste und ich brech‘ mir dabei nichts ab. Das finde ich nicht dramatisch.
Milan Peschel: Es wäre auch gelogen, wenn man sagt: Man mag das nicht. Man macht ja die Arbeit, um gesehen zu werden. Und wenn man gesehen wird, dann wird man auch woanders gesehen – außerhalb der vordefinierten Räume wie Kino, Theater oder Fernsehen. Wenn Du nicht bereit bist dich dem auszusetzen, dann lügst Du Dir selber was vor. Der Schutz des Privaten ist etwas anderes, aber sich in der Öffentlichkeit zu bewegen, das ist kein privater Bereich.

Die Fragen stellte Herbert W. Rabl