Arzu Öntürkler ist die Kinomanagerin des Plankenkinos Cineplex

"ICH FREUE MICH AUF DEN KINO-SOMMER"

Arzu Öntürkler geht täglich ins Kino, viele Stunden lang. Aber zum Filmeschauen kommt sie kaum. Arzu Öntürkler ist die Theaterleiterin im Cineplex. Sie sorgt für das Kino-Feeling und dafür, dass alles geboten wird, was Kino braucht. Dennoch, Arzu Öntürkler schaut sich manche Filme „auf jeden Fall“ an. CARPET ROUGE hat sie gefragt, auf welche Filme sie sich besonders freut.


Foto: Christoph Heymann

Wird es ein schöner Kino-Sommer?
Arzu Öntürkler: Für mich auf jeden Fall. Ich freu mich auf den kommenden Kino-Sommer besonders, denn so eine bunte Programm-Mischung hatten wir selten.

Das klingt nach Abwechslung?
Öntürkler: Stimmt. Die große Vielfalt sieht man schon im Mai, soweit wir das Programm bislang kennen. Schon am 5. Mai fängt es lustig an mit der Komödie „Bad Neighbors 2“. Da geht es um eine junge amerikanische Familie, die dem Studentenheim im Nachbarhaus das Leben schwer macht. Und im Mai kommt Mannheim – der Film!

Klingt schön, aber Blockbuster sind das alles nicht ...
Öntürkler: ... ich bin ja mit dem Mai auch noch nicht fertig. In der zweiten Mai-Hälfte gibt es „Monsieur Chocolat“. Das ist die wahre Geschichte des erfolgreichen ersten schwarzen Zirkusclowns von Frankreich. Da freue ich mich auf ein Wiedersehen mit dem Ziemlich-Beste-Freunde-Star Omar Sy. Am 26. Mai startet dann „Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln“ mit Jonny Depp, Mia
Wasikowska, Anne Hathaway und Helen Bonham Carter. Zum Glück laufen die Filme teilweise auch im CinemaxX, da kann ich nach Feierabend dort ins Kino gehen (lacht).

 

Das heißt Hollywood hält sich in diesem Kino-Sommer ein wenig bedeckt?
Öntürkler: Das kann man so nicht sagen. Im Juli kommt „Ice Age 5 – Kollision voraus!“, „Independence Day 2: Wiederkehr“ und „Ghostbusters“ – ist das Hollywood genug?

Aber der deutsche Film macht sich im Kino-Sommer 2016 rar, oder?
Öntürkler: Stimmt auch nicht wirklich. Allerdings muss man auf die deutschen „Must-see-Filme“ bis zum September warten. Dann kommt „Tschick“ und „SMS für Dich“. Bei „Tschick“ bin ich wirklich gespannt, ob die Buchverfilmung geglückt ist.

Und für „SMS für Dich“ begeistern Sie sich auch so?
Öntürkler: Dieser Film ist ein absolutes „Must-Go“, schon allein wegen der Schauspieler: Nora Tschirner, Frederick Lau, Friedrich Mücke, Katja Riemann, Friederike Kempter und Samuel Finzi – die alle unter der Regie von Karoline Herfurth, die auch noch selber mitspielt. Das kann nur toll werden. Da geh’ ich mit meinen Freundinnen rein.

Die Fragen stellte Herbert W. Rabl